Dr. med.

Karin Förster

Malaria

 

Abhängig davon, in welches Land oder Landesabschnitt Sie reisen und zu welcher Jahreszeit, benötigen Sie eine konsequente Malaria-Prophylaxe oder nur eine Stand-By-Medikation.

Ebenso gibt es unterschiedliche Medikamente für verschiedene Länder, da es z.B. in Asien andere Resistenzen gibt wie in Afrika.

Nur mit der genauen Kenntnis Ihres Reisezieles bzw. Ihrer Reiseroute kann eine kompetente Beratung erfolgen, welches Medikament für Sie das Richtige ist.

Die Kosten für die Malaria-Prophylaxe werden inzwischen von einigen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei den privaten Krankenversicherungen hängt die Erstattung von der individuellen Vertragsvereinbarung ab.

Erreger / Übertragung / Erkrankung

 

Die Malaria wird durch einzellige Parasiten (Plasmodien) verursacht und durch die Anopheles-Stechmücke übertragen. Leitsymptom ist Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen mit starkem Krankheitsgefühl, Schüttelfrost und Schweißausbrüchen.

Die gefährlichste Form der Malaria, die Malaria tropica, bricht frühestens 7 Tagen nach dem Stich aus, es kann aber auch deutlich länger - bis zu Monaten - dauern. Diese Form mit sehr hohem Fieber kann rasch zu lebensbedrohlichen Zuständen mit Koma, Nierenversagen und Schock führen. Im Krankenhaus behandelt, heilt sie in der Regel aus.

 

Die beiden anderen Formen der Malaria (M. tertiana - auch 3-Tage-Fieber genannt und M. quartana - auch 4-Tage-Fieber genannt) haben längere Inkubationszeiten und sind weniger gefährlich. Spätere Rückfälle kommen bei diesen beiden Formen vor, wenn sie nicht entsprechend behandelt werden.

 

Allgemeiner Schutz neben der Prophylaxe (oder Stand-by-Medikation) ist Mückenschutz in der Dämmerung und Nachts sowie helle, geschlossene Kleidung, Moskitonetze und Repellents.

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